Die folgende Geschichte aus meinen Buch „Heimgeschichten-alt und im Abseits; Gespräche mit alten Menschen“ war schon immer aktuell, doch in der heutigen Zeit, in der vieles, was wir eigentlich gar nicht so richtig sehen wollten, aufgedeckt wird, gewinnt es an Kraft. Wir haben alle dazu beigetragen, dass alles so kommen […]

Noch


Der Weg ist das Ziel Hoffentlich wissen die Leute von heute, dass der Weg keine Straße ist. Denn eine Straße führt von A nach B. Sie ist praktisch. Ein Weg aber nicht. In einer Welt, in der selbst unsere Gehirnwindungen zubetoniert sind, kann es kaum Wege geben. Innere wie äußere. […]

Der Weg ist das Ziel


Ach, gäbe es doch dieses kleine, gefährliche Wörtchen „Ich“ nicht! Wie viel Leid und Elend klebt an diesem Ich. Ich, ich, ich. Tönt es aus all unseren Poren. Ich will. Ich will noch mehr. Noch mehr. Bestimmt all unser Tun. Es bindet uns. Es fesselt uns. Es macht blind und […]

Gefängnis



Immer und immer wieder höre ich es. Diese Aussage, die ich nicht ganz verstehe. Zu viele sagen:“ Wir müssten etwas gegen die katastrophalen Zustände in den Heimen machen. Es geht uns alle an. Wir werden schließlich auch alle einmal alt.“ Was ich daran nicht verstehe? Ich bin der Meinung, dass […]

Mitgefühl


Der erste und gleichzeitig monumentalste Schritt gen Selbsterkenntnis ist es, sich seiner absoluten Nichtigkeit bewusst zu werden. Und all dies in einer Zeit, in der sich der Mensch über alles erhaben meint und sich seiner Grandiosität sicher ist und dafür alles hergibt. Als erstes sein eigenes Leben. Wir sind Menschen. […]

Freiheit


  Die Natur macht es uns vor: zu viel Sonne schadet. Uns. Ein Hoch auf die verregneten, trüben Zeiten, denn sie bringen neues Leben hervor. Im besten Fall.

Natur



Geschafft! Ich bin unter den sechs Besten und damit in der Endrunde des Kurzgeschichtenpreises der Hamburger Autorenvereinigung. Motto „Mauern einreißen“. Ich habe erneut ein Tabuthema gewählt. Das Finale erfolgt im Rahmen einer Lesung im Juni.

Erste Erfolge


Erkenne dich selbst! Diese Weisheit wird unterschätzt. Gründe dafür gibt es viele. Leider. Denn Menschen die sich nicht kennen erkennen den anderen nicht. Wen sie erkennen ist lediglich nur ihr eigenes Spiegelbild. Sie lieben im anderen nur sich. Sie hassen im anderen nur sich. Ohne das Erkennen seines Selbst kann […]

Gnothi seauton


Seit 15 Jahren reisen wir nun, angestiftet und getragen durch unsere Überzeugung, die Lebensaufgabe eines jeden Menschen sei es anderen etwas von sich heraus zu geben, mit unserer Stimme, Musik und Melodien aus längst vergangenen Zeiten von einem Altenheim zum nächsten. Seit 15 Jahren beobachte ich diese Menschen. Menschen die […]

Die heilende Kraft der Musik



Man hat mich stigmatisiert. Nein, ich bin keine Verschwörungstheoretikerin! Ich habe, genau wie viele andere mit mir auch, die Vorschriften eingehalten. Ich trage, genau wie viele andere auch, eine Maske. Beim Einkaufen noch eine zusätzliche. Ich behaupte nicht, dass es eine Weltmacht gibt, die uns nun endgültig einfangen und knebeln […]

Stigma


Sollte es tatsächlich so etwas wie eine globale Verschwörung geben dann wäre das, was gerade auf den Straßen geschieht, der größte Schachzug! Es wäre eine grandiose Idee den Samen einer oder der Verschwörung unters Volk zu bringen. Die, die jetzt auf den Straßen demonstrieren und gegen die oder eine Verschwörung […]

Verschwörungstheorie


Man stelle sich vor, wir Menschen durchlebten einen Wandel. Einen Wandel, der uns zu gesunden Menschen werden lässt. Zu Menschen, die ihren dringenden Durst und Hunger nach ihrem Leben nicht durch Konsum stillen wollten. Zu Menschen, die statt Massen in Maßen kauften. Zu Menschen, die nicht in der Fremde nach […]

Wandel



Manchmal, aber nicht immer, wundere ich mich über Menschen die sich über die Menschen wundern. Manchmal, aber nicht immer, wundere ich mich über Menschen die sich wundern, warum wir Menschen so sind wie wir sind. Dabei waren und sind wir schon immer die misslungene Pointe der Schöpfung. Daran wird sich […]

Die misslungene Pointe der Schöpfung


Eine ironische Tragödie „Denn es ist die wunderbare Eigenschaft eines solchen Hauses, das du im Traume erbaust, dass es nicht dich selber, sondern ein verwandeltes Ich beherbergt.“ Dieser Satz aus Antoine de Saint Exupery´s Buch „Die Stadt in der Wüste“ fiel mir beim Lesen des Romans „Reise im Mondlicht“ immer […]

Rezension Reise im Mondlicht; Szerb Antal


Ich habe einen Fehler gemacht. Ich habe mir gestern Abend, bevor ich zu Bette ging, die Nachrichten angeschaut. Das hätte ich nicht machen dürfen. Auf gar keinen Fall. Nein. Doch ich tat es und sah. Ich sah einen deutschen Politiker, der mitten in der Corona- Krise in Griechenland verweilt um […]

Irrenanstalt