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Susanna M. Farkas - Sei einfach und Du wirstSei einfach und Du wirst

Ein Erkenntnis-Märchen für Erwachsene

Verlag 3.0 Zsolt Majsai, 2014

ISBN 978-3-95667-057-2

 

Oft werde ich gefragt:

„Na, worum geht es denn in diesem Buch?“

Meine Antwort lautet immer: „Um die Frage, ob Selbsterkenntnis wichtig ist oder nicht. Ob es wichtig ist zu wissen, wer wir sind um ein erfülltes, somit gesundes Leben leben zu können.“

Ich weiß, lieber Leser…ich weiß es ganz genau: Dass die meisten bei meiner Antwort innerlich schon abschalten und denken: „Unwichtig“.

Aber ist es wirklich so unwichtig zu wissen, wer wir sind? Ist es wirklich so unwichtig zu wissen, wo unsere EIGENEN Grenzen sind? Ist es wirklich so unwichtig zu wissen, was wir WIRKLICH können und was nicht? Ist das alles wirklich so unwichtig? Gerade in der heutigen Zeit? In der heutigen Zeit wo das (Er)Kennen seiner EIGENEN Werte so wichtig wäre.

Ja, sicher kann das Erkennen seiner selbst extrem kontraproduktiv auf ihr gelebtes Leben wirken. Aber nicht auf Ihr ungelebtes!

Ich kenne viele Lebensgeschichten (einschließlich meiner) um behaupten zu können, dass das, was wirkt und agiert fast nie das gelebte sondern eher das ungelebte Leben ist. Es ist das Leben, das WIRK-LICH zu uns gehört und nicht das, das uns angezogen wurde. Der Kampf mit uns gegen uns endet, dafür sprechen die langen Wartezeiten bei den Psychotherapeuten und/oder Psychiatern, fast nie gut. Das ungelebte Leben ist im Vergleich zu unserem gelebten Leben kein Kunstkonstrukt. Es ist lebendig und, es will leben. Und zwar unabhängig davon, ob es in die heutige gesellschaftliche Normalität passt oder nicht.

Die Kraft unseres eigenen ungelebte Lebens darf nicht unterschätzt werden! Viele Leben scheitern genau an diesem Punkt. Etliche Krankheiten mit zum Teil extremen Leidensdruck haben ihre Existenz dieser Blindheit zu verdanken.

In meinem Buch finden Sie Geschichten; man sagt oft: ,niedliche Geschichten’, erzählt von einem Esel. Im Nachhinein weiß ich, dass ich dieses Thema auf diese Art und Weise vielleicht hätte nicht bearbeiten dürfen. Nie. Das ,klein’ gedachte und gehaltene, lebenswichtige Thema wird bedauerlicherweise durch meine als nette Tiergeschichten titulierten Gedanken noch kleiner gemacht. Mit dieser Verwandlung habe ich so nicht gerechnet.

Nichtsdestotrotz hoffe ich, dass ich meine Leser dennoch mit meinen Fragen erreiche.

Mehr kann wohl kaum ein ewig fragender Autor erhoffen.

Und selbst das ist schon ein Geschenk.

An seiner Blume wurde gerochen.

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Susanna M. Farkas - HeimgeschichtenHeimgeschichten

– alt und im Abseits –

Gespräche mit alten Menschen

mit Fotos von Orsolya Brandt

 

Verlag 3.0 Zsolt Majsai, 2017

ISBN 978-3-95667-328-3

 

„Heimgeschichten-alt und im Abseits-“ Ein Buch, das Fragen stellt und Antworten sucht.

 

Nein, es geht mir in dem Buch, in den Geschichten nicht „nur“ um die pure Schilderung irgendwelcher Zustände. Nein, es geht mir auch nicht nur darum, dass Sie einen Einblick in eine Welt, die wohl viele von uns meiden, erlangen.

Nein.

Worum es mir geht, ist, dass Sie, lieber Leser kurz innehalten und Ihr Leben sich anschauen. Ihr Leben so, wie es jetzt ist und wie Sie es jetzt leben.

Warum das so wichtig ist bzw. korrekter ausgedrückt – wäre?

Wenn wir Menschen endlich aufhören würden fremdgesteuert zu leben, wenn wir endlich aufhören würden stets im Morgen unser Glück zu suchen, wenn wir endlich anfangen würden nachzudenken und hinzuschauen dann würde es solche Zustände, wie sie es auch in den Heimen gibt, nicht geben. Können.

Doch es gibt sie. Diese Zustände. Und sie hören nicht auf! Sie werden immer schlimmer und einige brüllen sich die Kehle aus dem Leib doch wir stellen uns taub! Wir hören nichts, sehen nichts und hüten unser Leben.

Ich habe das Buch aus sehr viele Gründen geschrieben, doch eines meiner Gründe war und ist es zu zeigen, was wir mit unserer Ignoranz alles zulassen. Täglich werden Menschen gequält und gefoltert. Seelisch und körperlich. Und das nicht irgendwo weit weg, sondern genau vor unserer Tür.

Ich weiß nicht, was noch alles passieren muss, damit wir noch rechtzeitig wach werden und nicht erst dann, wenn es schon zu spät ist. Wenn es nicht jetzt schon zu spät ist.

Ich bitte Sie, lesen Sie die Geschichten, auch wenn sie noch so schmerzen. Sie sind ein Teil einer unerträglichen Realität. Leider.

Und dafür sind wir verantwortlich. Niemand anders.

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Das Buch „Heimgeschichten“ in der Presse:

Hamburger Abendblatt

LN-Online