Rezension zum Buch: „Himmelsstaub: – gefangen im Koma“von dr. Johannes Sieben


„Himmelsstaub: – gefangen im Koma“: Gefangen im eigenen Körper

Johannes Sieben - Himmelsstaub 3D transparentIch glaube, nicht nur Edgar Alan Poe hatte Angst davor, sondern wir alle! Wir alle wollen frei sein und verabscheuen die Gefangenschaft. Wir alle wollen mitbestimmen können und verabscheuen die Abhängigkeit. Wir alle wollen ein berechenbares Leben und verabscheuen das Unerwartete. Wir alle wollen ein berechenbares, freies Leben.

Doch was geschieht, wenn plötzlich alles anders kommt? Wenn man plötzlich nicht mehr Herr seines Körpers, seines Lebens ist? Wenn man ausgeliefert ist? Ausgeliefert an ein gieriges System? Ein System, das den Menschen mit einer Fliege gleichsetzt, sie bis zum erbärmlichen Ende festhält und dann wie ein Stück Dreck von sich weist? Was geschieht, wenn man nichts dagegen tun kann? Wenn man gefangen ist? Gefangen im eigenen Körper?
Johannes Sieben stellt uns in seinem Buch „Himmelsstaub: – gefangen im Koma“ vor diese und noch vor unzählige weitere (Lebens) Fragen.

Das Buch ist sehr leicht zu lesen, man fliegt regelrecht über die Seiten. Doch diese Leichtigkeit täuscht! Sie ist nur die Oberfläche, sozusagen der Geschmacksverstärker, der es uns fast unmöglich macht, die Finger von dem Buch zu lassen.
Johannes Sieben sättigt mit seinem Haupt- und all den Nebenmotiven, seinem Stil und seinem Humor im Buch viele Seelen: die des Philosophen, des Romantikers, des Kämpfers und die des Zuschauers.

 

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