Pausen


Pausen gibt es viele.

Pausen gibt es lange, kurze, gewollte, ungewollte und endliche.

Ich aber möchte heute über die Pause in der Musik sprechen.

Wer kennt sie nicht? Die Pausen in der Musik?

Die meisten Notenspieler mögen sie nicht. Überrennen sie.

Denn, wozu diese? Man muss nur zählen. Sie bildet ein Loch in dem nichts geschieht.

In den meisten Fällen hört sich eine Pause tatsächlich wie ein Loch an. Sie ist ein Zeitfenster, in dem die Notenspieler endlich die Möglichkeit haben, die Nasenhaare des anderen Spielers zu betrachten und sich darüber aufzuregen.

Musiker wissen aber, die Pause ist das Wertvollste, was es gibt. Denn in der Pause geschieht wahre Musik. Was vorher die Töne zerschlugen, wird in der Pause zur Einheit.

Man könnte fast behaupten, alles akustisch Hörbare ist nur schmückendes Beiwerk.

Pausen muss man spielen können. Pausen muss man fühlen können, muss man füllen können.

Mit Musik.

Pausen muss man leben lassen.

Das ist die Kunst.

Nicht das Spielen der Noten, sondern das Füllen des Pausen!

 

Leave a comment

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.