Stigma


Man hat mich stigmatisiert.

Nein, ich bin keine Verschwörungstheoretikerin!

Ich habe, genau wie viele andere mit mir auch, die Vorschriften eingehalten.

Ich trage, genau wie viele andere auch, eine Maske. Beim Einkaufen noch eine zusätzliche.

Ich behaupte nicht, dass es eine Weltmacht gibt, die uns nun endgültig einfangen und knebeln will. Denn all dies ist schon längst geschehen. Und zwar nicht gestern und vorgestern.

Die Reaktionen zeigen es deutlich.

Wir sind abhängig.

Und der einzige Weg aus dieser Abhängigkeit ist es uns wieder zu sehen.

Uns selbst und dadurch (nur dadurch!), den anderen.

Es muss eine Revolution stattfinden. Keine Brüllende! Sondern eine Stille. Unsere Augen sollen nicht im Außen suchen sondern im Innen. Dort ist der Ausweg. Der Einzige. Nur dieser Weg entwaffnet, kein anderer.

Wenn ich an etwas glaube, dann daran.

Der Weg zu uns und dadurch (nur dadurch!) zu den anderen ist unser Ausweg. Und es wäre mal an der Zeit, dass wir diesen Schritt zu uns und dadurch (nur dadurch!) zu den anderen wagen.

p.s. Ich schreibe gern utopistische Sachen.

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