Warum eigentlich nicht auch mal ein Liebesroman?


Warum eigentlich nicht?

Eigentlich lese ich keine Liebesromane. Eigentlich finde ich Romane die mit einem Happy End, oder besser: fast Happy End enden nicht sehr reizvoll. Eigentlich suche ich mir immer Bücher, in denen ich nach einem tieferen Sinn suchen kann. Eigentlich.

Uneigentlich habe ich trotzdem „ja“ zu diesem Buch gesagt und atypischer weise habe ich es auch sofort verschlungen und somit mir selbst ganz klar meinen Wunsch nach Romantik vor die Augen geführt.

Ja, warum eigentlich nicht auch mal ein Liebesroman? Nicht auch mal was Leichtes?

„Frag nicht nach Liebe“ ist eine schöne Liebesgeschichte. Die Autorin Helena Bechelkamp soll über den Winzer Marco Grosselberg ein Porträt schreiben und die beiden verlieben sich. Natürlich gibt es auch Widersacher, Menschen, die diese Beziehung zerstören wollen. Doch die Liebe siegt.

Wer die Romane von Ute Dombrowski kennt, weiß, dass sie gern mit Tabuthemen arbeitet. Auch in diesem Roman bleibt sich die Autorin treu. Auch hier gibt es ein „TABU“ . Ein Geheimnis von dem die Hauptprotagonisten nichts wissen aber deren dunkle Machenschaften sie erdrückend spüren.

Ich würde dieses Buch auf alle Fälle all denjenigen empfehlen, die gern Liebesromane lesen!

Die Geschichte ist einfach und gut zu lesen. Die Autorin Ute Dombrowski hält ihre Kamera nie länger als nötig auf einer Szene sodass das Geschehen gut vorangetrieben wird und der Leser somit nie in die Verlegenheit kommt Seiten überspringen zu wollen.

Es ist eine schöne Lektüre die mich stark an einen feinen, leichten Roséwein erinnert.

 

 

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